Kürzlich führte Markus Fehr, Vizepräsident der Deutsch-Chinesischen Gesundheitsorganisation und Vertreter der German Healthcare Alliance in China, eine Delegation zum Deutsch-Chinesischen Industriepark in Peking, um den Austausch und die Zusammenarbeit im biomedizinischen Bereich zwischen Deutschland und China zu vertiefen. An dem Treffen nahmen Song Peng, stellvertretender Sekretär des Arbeitsausschusses der Flughafenwirtschaftszone des Beijing Capital International Airport, stellvertretender Direktor des Verwaltungskomitees, Mitglied der Führungsgruppe der Bezirksregierung Shunyi und stellvertretender Bezirksbürgermeister (ehrenamtlich), sowie weitere Vertreter teil.


Während des Symposiums stellte Markus Fehr die Plattform und Kooperationsmechanismen der Deutsch-Chinesischen Gesundheitsorganisation (German-Sino Healthcare Group) vor. Er betonte das große Entwicklungspotenzial der biomedizinischen Industrie im Bezirk Shunyi und erklärte, dass die Organisation ihre Ressourcen und Plattformvorteile nutzen werde, um die praktische Zusammenarbeit mit dem Bezirk Shunyi und dem Deutsch-Chinesischen Industriepark in Peking zu verstärken.
Song Peng wies darauf hin, dass der Deutsch-Chinesische Industriepark in Peking und die Pilotzone für die Versorgung mit Arzneimitteln für seltene Krankheiten das ausgereifte pharmazeutische Handelssystem der umfassenden Bonded Zone nutzen sollten, um klinische Studien und Anwendungen fortschrittlicher deutscher Immuntherapietechnologien in China voranzutreiben. Er äußerte auch die Hoffnung, dass China und Deutschland gemeinsam Forschung und Entwicklung von Krebstherapietechnologien betreiben, Daten und Ressourcen teilen und so das Wachstum der biomedizinischen Industrie fördern würden.

Während des Austauschs erzielten beide Parteien Einigkeit in verschiedenen Bereichen, darunter Parkentwicklung, medizinische Technologieforschung und -anwendung sowie Talentförderung und Austausch. Sie vereinbarten, die deutsch-chinesische Zusammenarbeit im Gesundheitswesen und in der Biotechnologie zu vertiefen, um zur Umsetzung der Gesundheitsstrategie "Gesundes China" beizutragen.
In Zukunft wird der Deutsch-Chinesische Industriepark in Peking enge Kontakte zur Deutsch-Chinesischen Gesundheitsorganisation pflegen und die Zusammenarbeit in den Bereichen Gesundheitswesen, Technologietransfer, Markterschließung und anderen Feldern verstärken. Beide Seiten werden gemeinsam neue Wege für die deutsch-chinesische (europäische) Entwicklung im biomedizinischen Sektor erkunden.
Über die Deutsch-Chinesische Gesundheitsorganisation
Die Deutsch-Chinesische Gesundheitsorganisation wurde 2006 im Rahmen des Deutsch-Chinesischen Forums für wirtschaftliche und technologische Zusammenarbeit unter der Leitung der chinesischen Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission und des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gegründet. Sie dient als Plattform für die Umsetzung deutsch-chinesischer Kooperationsprojekte im Gesundheitswesen und in der Biotechnologie und wird von umfangreichen akademischen und technischen Ressourcen unterstützt.

